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Hinweise zum Thema Elektrostimulation

Einführung:

Elektrostimulation, auch kurz TENS gennant (Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation), wird seit vielen Jahren erfolgreich in der Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Darüber hinaus hat sich Elektrostimulation auch beim Muskeltraining und der Bindegewebsstraffung bewährt.

Im Bereich der Erotik ist die Elektrostimulation noch relativ unbekannt. Deshalb möchten wir Ihnen nachfolgend einige Informationen vermitteln und dadurch auf Unkenntnis basierende Vorurteile abbauen helfen.

Die durch die Reizstromgeräte erzeugten Reize haben nichts mit dem gemeinhin als unangenehm und gefährlich bekannten "Strom, der aus Steckdose kommt" zu tun. Vielmehr dient als Stromquelle eine 9-Volt Batterie. Die verantwortungsbewusste Art der Reizstromstimulation in dem von uns empfohlenen Sinn ist nicht nur medizinisch unbedenklich, sondern bedeutet eine faszinierende Bereicherung des erotischen Spiels.

Das Arbeiten mit Stromimpulsen zur Steigerung der Lustempfindung ruft einen besonderen Kick hervor. Viele, die diese Praktiken betreiben, wollen oder können nicht mehr davon lassen. Es ist eine völlig neue Art der Stimulation. Elektrostimulation richtig angewandt ruft völlig neue Gefühle hervor.

Technik:

Die Mehrheit der verwendeten Geräte weist zwei getrennte, einzeln ansteuerbare Kanäle auf. Einige einfache Geräte verfügen nur über einen einzigen, viele stationäre Geräte über mehr als zwei Kanäle. Grundsätzlich setzt die gewünschte Wirkung des im Gerät erzeugten Signals nur ein, wenn der Stromkreis geschlossen wird. Hierbei dient der menschliche Körper als finaler Leiter zwischen den beiden Elektroden, in dessen Nerven in Folge die gewünschte Wirkung induziert wird.

Verschiedene Spielzeuge wie z. B. elektrifizierte Butt Plugs, Sonden, etc. können hierbei anstelle traditioneller Elektroden verwendet werden. Die Möglichkeit die entsprechenden Gegenstände ein- oder zweipolig auszulegen, eröffnet an dieser Stelle zwei grundsätzliche Alternativen: In der einpoligen Ausführung des Spielzeugs und einer beliebigen zweiten Elektrode wird der Strom über tendenziell größere Strecken geführt, während er bei zweipoliger Spielzeugausführung nur relativ kurz Strecken zurücklegt und daher intensiver wirkt. 

Anwendungsvarianten:

Eine Variante ist die direkte Stimulation der primären Geschlechtsorgane. Hierbei werden Elektroden an der Scheide, Penis, Damm oder Hodensack angebracht und dann direkt elektrische Ströme angelegt.
Eine andere ist die, ähnlich dem Muskeltraining durch Reizstrom, Elektroden nahe den Geschlechtsorganen anzubringen und diese durch den Durchfluss indirekt zu stimulieren (z. B. jeweils eine Elektrode auf der Innenseite der Schenkel).

Beim Mann wird häufig eine Elektrode in den Anus eingeführt. Durch die elektrische Stimulierung der Prostata kann es dabei zu einer Ejakulation kommen (Elektroejakulation), die von einem Orgasmus begleitet wird. In der Tierzucht wird diese Methode verwendet, um Ejakulat für die künstliche Befruchtung zu gewinnen.

Die Manipulation der Stromstärke und der Pulsfrequenz kann zu subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommenen Effekten führen. Bei niedriger Stromstärke und hoher Frequenz kann der Reiz bei Platzierung einer Elektrode auf der Klitoris mit dem eines Vibrators verglichen werden; hohe Stromstärke bei niedriger Frequenz erinnert an einen Griff an einen „Kuhzaun". Die Empfindungen reichen bei hohen Frequenzen von einem Kitzeln bzw. Prickeln bis zu einem stechenden Gefühl wie von vielen Nadeln, bei niedrigen Frequenzen von einem Pochen oder Puckern bis zum sprichwörtlichen elektrischen Schlag.

Die große Bandbreite der erzeugten Reize erlaubt den Einsatz der Reizstromstimulation und des umfangreichen Zubehörs quer durch alle erotischen Spielarten von soft bis hart.

Hinweise zu Gefahren:

Träger mit implantierten Schrittmachern sollten von der Anwendung von Reizstrom die Finger lassen. Alle anderen sollen für sich selbst entscheiden, wie hoch und wie lange die Stromimpulse sein können oder dürfen.

Beim Anschluss der Reizstromgeräte an Piercingschmuck kann es, insbesondere bei kleineren Materialquerschnitten, im Zusammenhang mit höherer Impulsintensität zu einer Aufheizung des Schmucks kommen, was die Gefahr von Verbrennungen in sich birgt. Neben der Materialstärke ist u.U. auch die Art des für den Schmuck verwendeten Metalls entscheidend für den Grad der Erwärmung. Gold erwärmt sich stärker als Stahl. Wir empfehlen in jedem Fall eine sehr langsame Steigerung der Intensität und bei zu starker Erwärmung gegebenenfalls eine Entfernung des Schmucks vor Beginn einer erneuten Stimulation.

Thema Eigenkonstruktionen: Es gibt Menschen, die versuchen Geräte zu entwerfen, Konstruktionen aufgrund entsprechender Pläne nachzubauen oder Geräte entsprechend umzubauen, die für erotische Anwendungen am menschlichen Körper niemals vorgesehen waren. Hierbei handelt es sich um ein außerordentlich gefährliches Vorgehen. Improvisierte und selbstkonstruierte Geräte stellen eine große Gefahr dar. Schon eine Stromstärke von 40 Volt kann tödlich wirken.

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